Montag, 2. September 2013

Küchenexperimente nicht geglückt!

Hallo zusammen,

wir hatten erst einmal, vor ca. 10 Jahren, Sushi probiert, und es hatte uns gar nicht geschmeckt. 
Wir haben das aber damals eher auf das minderwertige Produkt (TK) geschoben, und wollten es irgendwann noch einmal selbst machen.
Nachdem ich eine tolle Anleitung bei Christina gesehen hatte, 
haben wir alles nötige eingekauft und uns gestern da rangewagt...

Verwendet haben wir:
Sushi Reis
Reisessig, Salz, Zucker
Nori Blätter
Paprika (in Sojasoße gebraten)
Gurke
Lauchzwiebel
Avocadocreme

Einerseits funktionierte das Rollen besser, als ich gedacht hatte, andererseits aber natürlich noch nicht so perfekt, so dass die Rollen etwas unförmig und nicht wirklich rund wurden ;-)
(Ich habe bei mir wohl auch etwas zu viel reingepackt, denn die Rollen mit Fisch, für meinen Mann, wurden besser...)
Naja, Übung macht den Meister, und Hauptsache es schmeckt!




So war es dann auch, die ersten 2-3 Teile... jedes weitere widerstand uns dann aber schnell und wurde einfach zuviel, und dann war uns (vor allem mir) nur noch schlecht :-(
Die Dinger lagen uns total schwer im Magen. Weiss nicht, warum, man liest ja eigentlich überall, das Sushi "leichte Kost" ist...
So lecker Sushi immer anzusehen ist, wir haben gestern festgestellt: 
Es ist nicht unser Fall!

Leider war der Nachtisch, den ich gestern gemacht habe, auch ein Flop.
Das Rezept hatte ich aus der aktuellen "vegetarisch fit"
ein veganes Panna Cotta:

400ml Dinkelmilch
1/2 Tl Agar-Agar
1 Vanilleschote
3 EL Agavendicksaft

Von der Milch 70ml abnehmen und in einer Schüssel das Agar-Agar unterrühren.
Die restliche Milch in einem Topf auf dem Herd erhitzen und aufkochen lassen. Dann die Milch mit Agar-Agar mit einem Schneebesen unterrühren, und alles unter ständigem Rühren kochen lassen. Zum Schluss in kalt ausgespülte Schälchen füllen und mind. 6h in Kühlschrank stellen.
Nach dieser Zeit kann man das Panna Cotta auf einen Teller stürzen und dekoriert servieren!

Im Rezept ist Sojamilch angegeben, ich habe, weil wir die nicht vertragen, Dinkelmilch verwendet:
Und das hat leider nicht funktioniert!
Geschmacklich wars eigentlich lecker, aber viel zu wässrig.
Vielleicht versuche ich es noch einmal mit Hafersahne irgendwann, statt Milch, 
mal sehen, obs dann besser wird...
Bei Original Panna Cotta verwendet man doch glaub auch Sahne und keine Milch, oder?

Naja, so war unser Tag in der Küche gestern nicht so von Erfolg gekrönt ;-)
Aber was soll´s, kann ja nicht immer alles super klappen ...
Und zumindest hab ich noch festgestellt, das ich Feigen (die ich als Kind nicht mochte), doch mag!

Bei uns startet heute die letzte Ferienwoche...
Mein Schatz musste heut schon wieder zur Arbeit...

Grüßle, Jessi

PS: HIER geht es zu meinem Blogevent, vielleicht hast DU ja Lust mitzumachen!?

Kommentare:

  1. Ojemine... Naja, imemr klappts halt dann doch nicht.
    Da heissts dann wohl auf ein Neues, man kann immerhins agen man hats probiert und wieder was gelernt! ^^
    Dann versucht doch noch was anderes mit Feigen, die sind wirklich sueprlecker!
    GLG, MamaMia

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  2. Liebe Jessi, ach man, das tut mir ja ein bisschen Leid, dass dein Tag kulinarisch gesehen nicht so hingehauen hat :/ Das nächste Mal wirds besser. Bei mir geht auch soviel schief, sodass ich an manchen Tagen zweimal neue Cupcakes aufsetzten muss, weil der Teig einfach nicht richtig wird :)

    Beim nächsten Panna Cotta Versuch kannst du ja mal Kokosmilch versuchen, wenn sie dir schmeckt. Nike hat dazu mal ein richtig tolles Rezept gepostet: http://nikesherztanzt.wordpress.com/2012/12/30/kokos-panna-cotta-vegan/

    Ganz liebe Grüße und eine schöne Ferienwoche wünsch ich dir :)
    Juli

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  3. Ja, bei der originalen Panna Cotta (heißt übersetzt "gekochte Sahne") wird eigentlich Sahne verwendet.
    Ich könnte mir vorstellen, dass dein Panna Cotta-Versuch fehlgeschlagen ist, weil Dinkelmilch im Gegensatz zu Sojamilch kein Lecithin (ist ein Emulgator, sorgt dafür, dass sich Wasser/Milch und Fett besser mischen)enthält. Andererseits fand ich persönlich ein Rezept mit Kokosmilch sehr gelingsicher: http://www.schrotundkorn.de/rezepte/2011r/r0204.php
    Aaaber: Rein optisch sehen deine Kreationen meiner Meinung nach sehr gelungen aus. Mach dir nichts draus, aus jedem Fehlschlag lernt man! :-)

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  4. Hallo Jessi,
    ich kann dein Sushi-Dilemma gut nachvollziehen. Mir und meinem Freund ging es genau so. Uns war schlecht und die Dinger lagen so schwer im Magen. Ich muss auch sagen, dass das Nori-Blatt total fischig schmeckte und mir die Übelkeit schon vorm Essen hoch kam. Wenn ich jedoch welche mitnehme oder Essen gehen - schmecken sie mir vor allem mit Gurke, Avocado und Rettich besonders gut. Keine Ahnung an was das liegt...

    Magst du Sushi bzw. Maki generell nicht? oder deine Variante?

    Alles Liebe

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    1. Das weiss ich nicht, da ich leider noch nie in einem Sushi Restaurant war, und daher keinen Vergleich habe...

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  5. Versuch es doch mal mit Rohkost-Sushi oder Sommerrollen, das ist auf jeden Fall noch viel "leichter". Ich mag Sushi, aber ich bin auch in meiner gesamten Familie die einzige, die mit Algen was anfangen kann. Wenn man Sushi selber macht, wird allerdings der Reis oft eher "schleimig" statt klebrig, was für eine etwas unangenehme Textur sorgen kann.

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    1. stimmt, er war in der Tat eher "schleimig"...

      Grüßle, Jessi

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Danke für deinen Kommentar, ich freu mich sehr darüber!!